Artenvielfalt - Umweltschutz und Umweltwirtschaft
20. August 2010 von marlon
In den kommenden beiden Wochen widmet sich CNN International in der Reihe „Earth’s Frontiers“ dem Thema „Artenvielfalt“. Neben täglichen Reportagen im Rahmen der Sendung „Connect the World“ (täglich ab 22.00 Uhr) präsentiert Moderatorin Becky Anderson am 25. August 2010 eine Debatte mit namhaften Experten aus den Bereichen Umweltschutz und Umweltwirtschaft.
Die Debatte, die aus den Royal Botanic Gardens/Kew gesendet wird – einem internationalen Zentrum für Biodiversitätsforschung in London – beschäftigt sich mit der Bedeutung unseres Ökosystems und warum Unternehmen und Regierungen die großen Herausforderungen und Bedrohungen unseres Planeten nicht länger ignorieren sollten.
„Wir verkennen unser natürliches Kapital und den Wert unserer natürlichen Ressourcen“, sagt Jon Williams. „Regierungen sollten die Zahlen veröffentlichen, die zeigen, wie sehr das Artensterben mit dem BIP-Verlust zusammenhängt.“
Reportagen und Themen in der Sendung „Connect the World“ u.a.:
• Tiefsee-Segler: Das Leibniz-Institut in Kiel hat die größte Flotte an sogenannten Tiefsee-Seglern in Europa. Die Mini-Torpedos erforschen die Ozeane bis zu einer Tiefe von 1000 Metern und verbrauchen dabei nur so viel Energie wie eine Fahrradlampe. Die Tiefsee-Segler messen Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff und Chlorophyll-Gehalt sowie die Trübung des Meeres. Das Ziel ist ein besseres Verständnis der komplexen Prozesse in den Ozeanen. Die Kieler Forscher bereiten derzeit den ersten großen Einsatz der Segler als Schwarm im tropischen Atlantik vor.
• Erdölfeld im Amazonasregenwald: Zwischen Anden und Amazonas liegt der Yasuni-Nationalpark, ein weltweiter Hotspot der Artenvielfalt. Doch unter dem unberührten Regenwald befinden sich fast eine Milliarde Barrel unerschlossenes Erdöl – ein geschätzer Wert von $ 9,2 Mio. Ecuadors Präsident schlägt daher der internationalen Gemeinschaft vor, das Land für die Nicht-Nutzung dieser Ölquelle auszubezahlen. Könnte dies der Fahrplan für künftige Klimaverhandlungen sein oder ist das Umwelt-Erpressung? „Earth’s Frontiers“ begibt sich auf Spurensuche im Amazonasgebiet.
• Die Wissenschaft des Fliegens: Forscher befinden sich in der Endphase der Entwicklung einer Mikro-Drohne, die einer Libelle gleicht. Nur ein Beispiel für den Versuch von Luftfahrt-Ingenieuren, die Natur zu repoduzieren. „Earth’s Frontiers“ führt die Zuschauer nach Frankreich, wo Wissenschaftler sich die Natur zum Vorbild nehmen.
Sendezeiten der Debatte
Mittwoch, 25. August um 18.30 Uhr
Samstag, 28. August, um 16.30 Uhr und 22.30 Uhr
Sonntag, 29. August, um 19.30 Uhr
Weitere Informationen zu „Earth’s Frontiers“ finden Sie unter: http://on.cnn.com/aDs0Am.
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Danke für die Information, das muss ich unbedingt sehen.