Kärnten (Österreich) und RWE verlängerten Kooperation
7. Juni 2010 von hempstar
Harald Dobernig (Finanzlandesrat) sagte als Eigentümervertreter des Landes Kärnten, dass die Kelag mit einem potenten Partner weiter gestärkt werde. Durch die heute erfolgte Vertragsverlängerung gebe es keine Diskussionen mehr über Verkaufsprozesse sowie Sicherheit für die Mitarbeiter. Herr Dobernig erklärte, dass Anteile jetzt nur noch mit 75 Prozent Zustimmung, nicht mehr mit einfacher Mehrheit abgetreten werden können. Er betonte außerdem, dass die Kelag außerhalb jeder Diskussion der Politik stehe und ihre Vorbildfunktion beim Klimaschutz weiter ausbauen wolle. Zahlen aus der Erfolgsgeschichte seien eine Steigerung des Umsatzes von 365 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro von 2001 bis 2009 und eine Steigerung der getätigten Investitionen von 45 auf 145 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand habe Ende 2009 bei 1.467 gelegen und solle durchaus noch weiter ausgebaut werden. Mit 110 Lehrlingen hat die Kelag die wirklich vorbildliche Ausbildungsquote von acht Prozent. In den nächsten zehn Jahren werde die Kelag 1,6 Milliarden Euro investieren, 1,2 davon in Kärnten. Die jährlichen Investitionen von rund 150 Millionen Euro würden direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen sowie die heimische Wirtschaft stärken, betonte Dobernig. RWE-Vorstandsmitglied Rolf Schmitz wird künftig Geschäftsführer der Kärntner Energieholding (KEH) sein. Er sagte, dass man die Kelag nachhaltig nachhaltig und umweltfreundlich aufstellen werde. RWE setze vor allem auf die Möglichkeiten für Wasserkraft, Windenergie oder Biomasse in Österreich.
Stichworte: Vertragsverlängerung
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