Peinlicher Stern Artikel - Klimakiller Kuh
11. Juli 2008 von marlon
Was sind denn das bitte für Journalisten, die aus klaren Fakten so unglaubliche Schlüsse ziehen … Man lese den durchaus informativen Aktikel über die Methangas”Erzeugung” in den Körpern unserer lieben Rindviecher (also die Kühe, nicht die Sternjournalisten, obwohl …). Wie kann ein neutraler Jounalist schreiben, dass bei einem Beitrag von angeblich “NUR” ca. 5% der Viehzucht und Düngerwirtschaft zur Klimaerwärmung man lieber die Gedanken auf andere Dinge richten sollte.
Aus meiner Sicht helfen auch kleine Schritte, die notwendigen Emissionen zu verringern, sonst würde sich auch das spritsparende Autofahren, Umrüstung von Wärmetechnik usw. im privaten Bereich nicht auszahlen, denn auch hier ist der Anteil jeder Einzelmaßnahme sehr gering, in Summe aller Maßnahmen ist die Wirkung jedoch erheblich. Man muß das eine nicht lassen um das andere zu tun.
Mein Fazit dieses Artikels: Natürlich kann jeder mit einem geringeren Rindfleischkonsum einen Beitrag zum Klimaschutz leisten (wenn die Lebensmittelalternativen nicht schädlicher sind). Dieser Gedanke sollte uns durch solche Stern-Artikel nicht aus dem Kopf geschrieben werden und nebenbei hat der Verzicht auf Rindfleich auch noch andere Kollateral-Vorteile.
Immerhin schliesst der Artikel mit der eigentlichen Erkenntnis, die wir doch gerne näher beleuchtet gesehen hätten: “BSE- und andere Lebensmittelskandale haben den Deutschen die Lust auf Fleisch verdorben - zum Wohle des Klimas”
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5 Kommentare

Sicher haben Sie Recht, wenn Sie sagen, man müsste beim Klimaschutz bei “kleinen” Dingen anfangen. Ganz meine Meinung. Es gibt vieles, was man tun kann: vom Ausschalten von elektrischen Geräten bis zur Nutzung von Sparglühbirnen.
Aber ich würde nicht auf Fleischkonsum verzichten, nur weil die Viehhaltung zum gewissen Teil zur Klimaerwärmung beiträgt. Ist es nicht viel wichtiger, den Menschen bewusst zu machen, dass man z. B. in Brasilien den Regenwald abholzt, um Soja anzubauen, um die Rindviecher zu füttern? Es muss doch nicht südamerikanisches Rindfleisch auf dem Teller sein. Die großen Nationen und Firmen, die die Umwelt schädigen, sollte man jedoch zuerst wachrütteln. Denn wenn diese so weitermachen wie bisher, brauchen wir uns über den Methanausstoß von Rindern keinen Kopf mehr zu machen.
Also ich verzichte deswegen nicht auf mein Steak, da gibt’s wohl effektivere Möglichkeiten.
Ich finde, man sollte hier nicht überreagieren. Klar stimmt es, dass es nur 5% sind und die sicherlich was beitragen, aber umgerechnet zu den anderen 95% ist es wirklich ein kleiner Rest. Es gibt andere “Baustellen” anzufangen, Abhilfe zu schaffen.
Hi, habe eine Anlage erfunden womit Methan um ca. 60% reduziert wird, umwandelt dann im erneuerbare Energie.
Damit entstehen auch 8.000 arbeitsplätze für 5 Jahre, und trotzdem habe ich noch keinen Erfolg. Was soll ich macheg ?
Hi, habe eine Anlage erfunden womit Methan um ca. 60% reduziert wird, umwandelt dann im erneuerbare Energie.
Damit entstehen auch 8.000 arbeitsplätze für 5 Jahre, und trotzdem habe ich noch keinen Erfolg. Was soll ich machen ?