Klimaschutz ist nicht notwendig …
16. Mai 2008 von marlon
behauptet der Kyoto-Kritiker Lomborg. Bei den aktuellen Katastrophenbildern aus aller Welt könnte man tatsächlich zu dem Ergebnis kommen, dass die Hilfe an notleidende Menschen das bessere Invest in der globalen Welt wäre. „Nicht das Klima ist schuld an den Malaria-Toten, sondern die Armut. Arme Menschen sterben an Fieber, reiche Menschen nicht.“ Das ist nur eines der eindringlicheren Beispiele, mit denen der Däne Bjørn Lomborg seit Jahren gegen das Diktat des Klimawandels ankämpft und aneckt. Es gehe darum, Menschenleben zu retten. „Mutter Erde“ halte noch länger durch.
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4 Kommentare

Wo er Recht hat…
Heikles Thema. Ich persönlich tendiere eher dazu, dass dringendst! etwas gegen den Klimawandel getan wird. Es ist erschreckend zuzusehen, wie Katastrophen Kindern ihre Träume rauben, den Menschen ihre Unterkünfte wegnehmen und arme Menschen noch mehr bestraft, als sie es schon sind.
Ich habe irgendwo mal gelesen, wo einer schrieb: “Die Welt braucht uns nicht! Wir aber brauchen sie!”
Wenn man Jahre zurückblickt, sind Katastrophen und Wetteränderungen deutlich zu sehen. Man schaue nur früher in Deutschland zurück. Damals war es hier auch im Sommer nicht gerade warm. Und was ist heute?
Ich hoffe, dass man schlimmere Sachen verhindern kann..
Klimaveränderung gab es schon immer, schon im Mittelalter und in der Antike.
Dass jetzt alle Schuld auf den Menschen geschoben wird, zeigt nur wieder die Hysterieanfälligkeit von Medien und naiven Menschen. Ich sage nicht, dass die Umweltverschmutzung zu billigen wäre, Nein… denn dadurch verpesten wir die Luft, die wir atmen. Dass das allerdings im direkten Zusammenhang mit weitreichender Klimaveränderung bzw. Klimakatastrophen steht, bezweifle ich.
Man kann heutzutage fast Michael Crichton zustimmen, der schreibt, dass nach Kommunismus eine neue “Angst” für das Volk hermuss…
Einen völlig anderen Zugang als Lomborg zum Thema Klimawandel hat übrigens der tschechische Staatspräsident Klaus gefunden. Klaus wettert in seinem neuen Buch „Blauer, nicht grüner Planet - Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?“ gegen „Öko- Extremisten“ und Politiker, die die Klima- Debatte nur zur eigenen Profilierung missbrauchten. „Auch wenn ein paar Inseln im Meer versinken, würden dafür doch weite Teile Sibiriens auftauen“, schreibt Klaus. Dort könne man dann Obst und Gemüse anbauen, das mit seinen Vitaminen schließlich dafür sorge, daß weniger Menschen an Krebs stürben.
Die Klima-Debatte bezeichnet Klaus in seinem Buch als hysterisch, der Weltklimabericht der Vereinten Nationen sei fragwürdig - und noch mehr, die Forderungen, die weltweit Politiker und Umweltschützer daraus ableiteten. Er ist der Meinung: “Es geht hauptsächlich darum, ob der Mensch die globale Erwärmung verursacht und ob sein Einfluss so groß ist, dass eine solche Hysterie entstehen muss.
Erderwärmung, das ist nach Václav Klaus etwas, was es schon immer gab. Wenn sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Erde um 0,6 Grad erwärmt habe, dann sei das recht wenig. Und es sei längst nicht wissenschaftlich erwiesen, daß der Mensch daran schuld sei. Das Klima ändere sich eben immer, schreibt Klaus. Es habe keinen Sinn dagegen anzukämpfen und dafür Milliarden auszugeben. Hysterie sei vollkommen fehl am Platze. Die Klima-Debatte, die diene doch nur dazu, diese Freiheit einzuschränken. „Öko- Extremisten“ wie der US-Demokrat Al Gore machten sich die Angst der Menschen zunutze, um für ihre radikalen Umweltpläne zu werben, eine Art überparteilicher politischer Ideologie.