Ökologisch investieren
29. Juli 2007 von Daniel Franke
Geldanlage unter dem Aspekt des Klimaschutzes.
Was vor einigen Jahren den Anlegern nur ein müdes Lächeln oder ein Gähnen abgerungen hätte, ist heute gefragter denn je. Immer mehr Verbraucher erkennen, dass sich mit Investments in Firmen, die sich mit regenerativen Energien oder der Wasseraufbereitung befassen, gutes Geld verdienen lässt. So gehörten in den letzten drei Jahren einige Fonds mit dieser Ausrichtung zu denen mit der insgesamt höchsten Wertentwicklung. Dreistellige Renditen innerhalb dieses Zeitraumes waren dabei mehr die Regel, denn die Ausnahme. Aber auch zukünftig kann man mit einer ökologisch ausgerichteten Geldanlage attraktive Renditen erzielen, denn die Wichtigkeit des Umweltschutzes und des ökologisch nachhaltigen Handelns nimmt immer weiter zu. Das fängt bei der Wasseraufbereitung an, denn immerhin steht einer begrenzten Trinkwassermenge eine immer größere Bevölkerungszahl entgegen, geht über Investments im Bereich erneuerbare Energien, deren Anteil an der gesamten Energieerzeugung immer weiter steigt, und erstreckt sich bis hin zu Unternehmen, die nur ökologisch unbedenkliche Rohstoffe und Verfahren in der Produktion einsetzen. Dabei können Anleger für ihre Geldanlage gleich auf mehrere Anlageformen zurückgreifen: Fonds, Zertifikate oder Aktien. Sogar im Bereich geschlossener Fonds steht mit den so genannten Umweltfonds gleich eine ganze Palette von Investmentmöglichkeiten bereit. Mit einer gesunden Mischung aus allen drei Varianten lässt sich so ein gut strukturiertes und auf den Umweltschutz fokussiertes Portfolio aufstellen, mit welchem der Anleger nicht nur sich einen Gefallen tut. Durch seine Investition in Fonds oder entsprechende Einzelwerte unterstützt er direkt deren umweltpolitische Ausrichtungen und trägt so einen wesentlich größeren Teil zum Klimaschutz bei, als man es auf den ersten Blick vermuten würde. Einen Schritt weiter gehen Anleger, wenn sie in geschlossene Umweltfonds investieren, denn damit beteiligen sie sich direkt an einem Unternehmen, welches in diesem Bereich tätig ist und zum Beispiel Energiegewinnung aus Sonnenlicht oder Biomasse betreibt.
Autor: Daniel Franke
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2 Kommentare

Sein Geld in Ökofonds zu investieren ist doch eigentlich nichts seltsames. Warum hat so was aber immer den faden beigeschmack, dass man sein Gewissen verkauft?
In die Zukunft zu investieren kann doch nichts falsches sein, allerings wird bei den meisten Umweltfonds wie Solar, Wind oder aber auch Energiefonds oftmals mit übetrieben hohen Renditen geworben. Man sollte da den Anleger, der sein Geld investiert wirklich genaustens über diese Geldanlage informieren.